Wir über uns
 
Grundsätzlich ist die Zucht mit unseren Welsh Cobs „nur“ unser Hobby. Wir wollen und können davon nicht leben.
Wir haben aber eine Menge Spaß daran, nach der Arbeit mit unseren Hengsten draußen im Gelände Reiten zu gehen
und nach durchwachten Nächten bei den Fohlengeburten von den Stuten jedes Mal um 5 Minuten versetzt zu werden.
Wir freuen uns, wenn alle beim Erspähen unserer Autos von weitem getobt kommen und selbst die routinierten Reitpferde
sich fast darum prügeln, wer als erster herausgeholt wird.
Wenn beim ersten Verladen in das Furcht einflößende Hängerungetüm ein Fohlen seine Angst überwindet und unabhängig
von der Mutter tapfer mit hineinstiefelt.
Wenn es sich darin ausgiebig loben und nach ein, zwei Mal souverän rückwärts Schritt für Schritt die Rampe hinunter schieben
lässt……
Wenn Mut und Vertrauen mit allen weiteren Aufgabenstellungen wachsen.
Das verstehen wir unter unserem Erfolg und nicht diverse Schleifen und Plaketten im Stall. Wenn wir dann noch gelegentlich
positive Rückmeldungen von den neuen Besitzern unserer einstigen Fohlen bekommen, sind wir zufrieden und haben erreicht,
was wir wollen.
 
Zukunftsmusik
 
Wir stehen in der Welsh Cob Zucht noch am Anfang, beobachten aber seit fast 15 Jahren die Szenerie und haben in den letzten
6 Jahren mit der gezielten Auswahl der Zuchtlinien die Basis unserer Zucht geschaffen. Nun haben wir eine solide Ausgangslage
und träumen davon, dass in ein paar Jahren die Nachkommen unserer Zuchttiere in Zucht und/oder Sport von sich reden machen.
Wir werden auch weiterhin keine „Massenproduktion“ starten. Wir wollen uns um jedes Pferd individuell kümmern und einzeln auf
seinen Weg bringen . Da im heutigen Berufsalltag Freizeit ein Fremdwort geworden ist, muss alles überschaubar bleiben.
 
In der letzten Zeit verfolgen wir Diskussionen, die um die Zukunft der Welsh Cob Zucht in Deutschland geführt werden.
Unsere Meinung hierzu ist, dass wir als Züchter uns die Frage stellen müssen, für wen unsere Pferde eigentlich geeignet sein sollen.
Ein Turnierreiter, der ein überdurchschnittliches Reitpferd für seinen Erfolg benötigt, wird sich in der Regel keinen Welsh Cob kaufen,
sondern eher z.B. auf ein gutes Reitpony oder einen Warmblüter setzen.
Ein durchschnittlicher Freizeitreiter (der wir alle in den meisten Fällen sind), der im Gelände unterwegs ist, sich nach der Arbeit bei
seinem Hobby entspannen möchte und gelegentlich ein paar Unterrichtsstunden nimmt, ist mit Bewegungen im 9er Bereich oftmals
überfordert. Wir persönlich wollen keine Welsh Cobs züchten, auf denen wir uns aufgrund ihrer hochbenoteten "Reitpferdebewegungen"
nicht wohlfühlen, weil sie uns an unsere reiterlichen Grenzen bringen. Natürlich sollten unsere Zuchttiere möglichst wenig "Konstruktions-
fehler" aufweisen und ordentliche Gänge haben, damit auch die nächsten Generationen über viele Jahre hinweg gesund genutzt werden
können. Wir möchten aber zudem Welsh Cobs auf den Markt bringen, die man auch als solche erkennt.
Wenn uns einer unserer Kunden bei der Sichtung der zum Verkauf stehenden Tiere fragen würde, ob wir auch etwas
"kleinere Hannoveraner" oder "Reitponys mit Behang" züchten, hätten wir etwas falsch gemacht.
Wir finden, dass das Gesamtbild "Welsh Cob" mit allem dazugehörigen Charme stimmen muss! -
Das letztendlich hat dazu geführt, dass diese Rasse auch hier in Deutschland so viele Fans gefunden hat